Trembaczowski Coaching

(D)EINEN WEG GIBT ES IMMER!



Elterncoaching - Konzept

Ich bin davon überzeugt, dass alle Eltern das Beste für ihre Kinder wollen. Und die meisten Eltern finden es wichtig, dass ihre Kinder später selbstbewusste, eigenverantwortliche Erwachsene werden, die in der Lage sind, ihr Leben und ihre Beziehungen so zu gestalten, dass sie damit glücklich sind. Doch wie sollte eine Erziehung aussehen, die dazu führt, dass dies Realität werden kann? – Das zu entscheiden, ist nicht immer leicht. Und selbst wenn man eine Idee dazu hat und theoretisch „weiß, wie es geht“, dann gibt es da immer noch die unzähligen Situationen, in denen es einfach nicht zu funktionieren scheint, wo irgendwas fehlt, sich etwas nicht so ganz richtig anfühlt, wo einen eine Bemerkung verunsichert oder es schlichtweg an der nötigen Gelassenheit fehlt.

Im Elterncoaching geht es darum, Erziehung anders zu denken: Weg von der Idee, dass unsere Kinder in erster Linie die Adressaten unserer Erziehungsbemühungen sind und weg von der Idee, dass wir uns als Eltern ständig bemühen müssen, um die ganze Sache irgendwie zu meistern.

„Wir brauchen Kinder nicht zu erziehen, sie machen uns sowieso alles nach." (Karl Valentin) – In diesem Satz steckt die wichtige Botschaft, dass das, was Kinder wirklich von ihren Eltern übernehmen, das ist, was diese tatsächlich sind und tun. Demnach macht es wenig Sinn, sich als Eltern Erziehungsmethoden anzueignen und diese auf seine Kinder anzuwenden. Vielmehr sollte man die großartige Herausforderung annehmen, die das Leben mit Kindern an uns stellt: sich selbst kennenlernen, in Frage stellen, reflektieren, weiterentwickeln. Dazu gehört Mut, Unsicherheiten zuzulassen und sich selbst wahrzunehmen, wie man ist: nicht perfekt. Und es braucht Vertrauen in die angeborene Motivation unserer Kinder, sich aus sich selbst heraus zu entwickeln.

Alle Menschen – Erwachsene wie Kinder – haben Bedürfnisse, zum Beispiel nach Anerkennung durch Andere, nach Ruhe, nach Sicherheit, nach Freiheit u.v.m. Die Motivation, diese Bedürfnisse zu erfüllen, ist der (teils bewusste, teils unbewusste) Antrieb für alles, was wir tun. Mein Ansatz ist daher die Bedürfnisorientierung. Und zwar die Orientierung an den Bedürfnissen der Kinder und der Eltern. Es ist die Aufgabe von Eltern, dafür zu sorgen, dass die Bedürfnisse ihrer Kinder erfüllt werden. Dazu sind sie aber nur dann wirklich in der Lage, wenn ihre eigenen Bedürfnisse erfüllt sind. Viele Eltern haben jedoch nicht gelernt, ihre eigenen Bedürfnisse überhaupt bewusst wahrzunehmen, geschweige denn, diese zu äußern und sich aktiv für deren Erfüllung einzusetzen.

Ich denke es ist sowohl die größte Herausforderung als auch die größte Chance im Leben mit Kindern, dass wir als Eltern zuerst die Verantwortung für unsere eigenen Gefühle und Bedürfnisse übernehmen und den Mut aufbringen, unsere eigene Entwicklung zuzulassen und voranzubringen. Wenn wir das tun, entsteht eine Basis für echte Begegnung zwischen Eltern und Kindern, bei der es darum geht, sich selbst und die Anderen wahr- und ernst zu nehmen und im Sinne der Bedürfnisse aller Beteiligten eine gesunde Entwicklung möglich zu machen.

Im Elterncoaching geht es um das Erkennen von Bedürfnissen (Bedürfnisorientierung), um die Verantwortungsübernahme der Eltern für ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse (Eigenverantwortung), um die Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Denk- und Verhaltensmuster (Persönlichkeitsentwicklung) sowie um die wertschätzende und Entwicklung ermöglichende Gestaltung der Beziehung zum Kind, insbesondere durch das Erlernen einer persönlichen Sprache (Kommunikationstraining).

Das Elterncoaching findet in einer festen Gruppe von 6 bis 8 TeilnehmerInnen statt. Die Gruppe trifft sich über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten an 6 Abenden (für 2,5 Stunden) und einem Intensivtag (6 Stunden + 1 Stunde Pause).

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Veranstaltungsort ist i.d. R. die Beratungspraxis Lindenthal, Klosterstrasse 27, 50931 Köln.