Trembaczowski Coaching

(D)EINEN WEG GIBT ES IMMER!



Konzeption

Im Folgenden stelle ich Ihnen einen kurzen Überblick über die Grundannahmen dar, welche die Basis meiner professionellen Haltung und den konzeptionellen Ansatz meiner Arbeit beschreiben.

Bedürfnisse sind unser Antrieb

Jeder Mensch hat Bedürfnisse und strebt ständig deren Erfüllung an.

Der Mensch ist ein soziales und sich-entwickeln-wollendes Wesen

Der Mensch definiert sich selbst durch die Beziehungen zu seinen Mitmenschen und ist daher auf soziale Kontakte angewiesen. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und nach Anerkennung Anderer ist ein Grundbedürfnis welches den Gegenpol zu dem Bedürfnis nach Autonomie darstellt.

In unserem Leben und unseren Beziehungen geht es ständig darum, eine Balance zwischen unserem Streben nach Zugehörigkeit und dem nach Unabhängigkeit und Autonomie herzustellen. Um dazu zu gehören, müssen wir uns gewissermaßen unterordnen und auf Teile unserer Unabhängigkeit verzichten, zugunsten der Gemeinschaft. Anders herum müssen wir uns manchmal von einer Gemeinschaft abgrenzen und es in Kauf nehmen, die Anerkennung eines Mitmenschen zu gefährden, wenn wir unser Bedürfnis nach Autonomie erfüllen wollen. Die Aufgabe, zu entscheiden, welches die jeweils passende Balance für mich selbst ist, kann mir niemand abnehmen.

Eigenverantwortung als Voraussetzung für persönliche Entwicklung und Freiheit

Der Mensch trifft ständig Entscheidungen. Auch dann, wenn er entscheidet, sich nicht zu entscheiden, also nicht aktiv und bewusst Verantwortung für seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse übernimmt (u.a. im Sinne der oben beschriebenen Balance) und sein Glück oder Pech statt dessen in die Hände Anderer legt oder dem Zufall überlässt. Im letzteren Fall erlebt der Mensch sich als Opfer ungünstiger Umstände, egoistischer Mitmenschen, anstrengender Kinder u.s.w. und glaubt, dass es ihm besser ginge, wenn diese Umstände sich ändern würden.

Eigenverantwortung bedeutet nicht, seine Umwelt und Mitmenschen so zu manipulieren, dass sie einem nicht mehr unbequem werden können, sondern es bedeutet, sich bewusst zu machen, was meine Umwelt in mir auslöst, anzuerkennen, dass die Umwelt eben nur der Auslöser meiner Gefühle ist und ich solche Irritationen nutzen kann, um etwas über mich selbst zu lernen und mich weiterzuentwickeln.

Persönlichkeitsentwicklung fängt innen an…

Um mich selbst zu verändern und zu wachsen, muss ich zunächst wahrnehmen, wer ich eigentlich bin, welche Gefühle ich habe und welche Bedürfnisse sich dahinter verbergen. Besonders dann, wenn wir intensive Beziehungen (bspw. zu unserem Partner oder unseren Kindern) leben, sehen wir uns häufig mit Situationen konfrontiert, die Gefühle in uns auslösen, die wir uns nicht immer erklären können und unter denen wir (und unsere Beziehungen) leiden, weil wir aus ihnen heraus Dinge sagen oder tun, die wir eigentlich gar nicht richtig finden. Um zu verstehen, woher solche Gefühle kommen, müssen wir unsere inneren Muster kennenlernen, die wir im Laufe unseres Lebens entwickelt haben. Im Prozess der Selbstreflexion und Weiterentwicklung wird der Mensch zum aktiven (Um-) Gestalter seiner Denk- und Verhaltensmuster anstatt sich von (häufig unbewussten) Mustern steuern zu lassen. Durch das Ablegen oder Verändern alter, nicht mehr nützlicher Muster und Glaubenssätze, werden neue Möglichkeiten geschaffen, besser mit sich selbst und seiner Umwelt umzugehen und damit eine Basis für die Weiterentwicklung aller Beteiligten zu schaffen.

… und setzt sich im Außen fort

Je besser wir uns selbst kennen und anerkennen, desto klarer können wir kommunizieren und in unseren Beziehungen für die Erfüllung unserer Bedürfnisse sorgen, was manchmal bedeutet, dass wir Andere auffordern, Rücksicht auf uns zu nehmen und manchmal, dass wir uns gegen die Anforderungen Anderer abgrenzen. Indem wir Anderen (insbesondere unseren Kindern) einen eigenverantwortlichen Umgang mit Gefühlen und Bedürfnissen vorleben, geben wir ihnen die Chance, ebenfalls Eigenverantwortung zu übernehmen und damit fähig zu werden, für die Erfüllung ihrer Bedürfnisse zu sorgen.